Durch drei Anbaugebiete führen acht Weinstraßen zu den besten Weingütern
Steirisches Weinland
Jahr für Jahr beweist der "Steirische Wein" seinen hohen Qualitätsanspruch.
Verantwortlich dafür sind das milde Klima, Mengenbegrenzung, Sorgfalt in Weingarten
und Keller sowie die Innovationsfreude der vornehmlich jungen Weinbaugeneration.
Weststeiermark, Südoststeiermark und Südsteiermark - drei Regionen in denen auf hervorragenden Böden eine große Anzahl von Traubensorten gedeiht. Regionen auch, die in den letzten Jahren außergewöhnlich innovative junge Weinbauern hervorgebracht haben und die für einen Quantensprung im steirischen Weinbau gesorgt haben. | ||
WeststeiermarkDie berühmte Schilcherstraße führt von Ligist, nahe Graz, hinauf nach Greisdorf und Hochgreil, der Heimat des roséfarbenen Schilchers. Mit lediglich 500 Hektar ist es das kleinste der steirische Weinbaugebiete. Ganz in der Nähe befindet sich auch das Lipizzanergestüt Piber. Fährt man den Berg hinunter, gelangt man nach Stainz mit seinem prächtigen Schloß, in dem das sehenswerte Volkskundemuseum untergebracht ist. Hier lohnt es sich, in den bunten "Flascherlzug" einzusteigen zu einer Sonderfahrt durch das Stainztal. In Rassach wurde vom "Verein zum Schutze und zur Förderung des klassischen Schilchers" die Vinothek im Schilcher- und Kernölstöck'l eingerichtet. Hier wird die gesamte Palette des westeirischen Schilchers unter der Qualitätsmarke "Weißes Pferd", der sich 72 Mitgliedbetriebe angeschlossen haben, präsentiert.Richtung Süden erreicht man Bad Gams - bekannt auch durch sein Heilwasser, danach die historische Stadt Deutschlandsberg, Schwanberg mit seinem Moorbad im Kloster, um nach kurzer Strecke den Endpunkt der Schilcherstraße zu erreichen: Eibiswald. | ||
SüdoststeiermarkDas so bezeichnete Gebiet reicht von der Mur bis zum Wechsel. Hier nutzen etwa 2400 Weinbauern 1200 Hektar Rebfläche.Mitten durch das Oststeirische Hügelland führt die Römerweinstraße von Gleisdorf über Stubenberg, Hartberg bis Bad Waltersdorf. Übrigens: am Ringkogel bei Hartberg befinden sich die höchstgelegenen (600 m) Weingärten Österreichs. Die Sorte Welschriesling ist bei Weißweinen vorherrschend, bei den Roten dominiert die Sorte Blauer Zweigelt. Unterhalb der Römerweinstraße windet sich die Thermenland-Weinstraße quasi in einem Rundkurs von Markt Hartmannsdorf im Westen nach Fürstenfeld im Osten, hinunter über Loipersbach bis Fehring. Von hier geht es wieder hinauf über Riegersburg zu unserem Ausgangspunkt. In Fehring liegt der Knotenpunkt zur Klöcher Weinstraße, die an der Burg Kapfenstein vorbeiführt und über St. Anna am Aigen (hier befindet sich die Gesamtsteirische Vinothek!) und Klöch ihren End- und Ausgangspunkt in der Kurstadt Bad Radkersburg findet. Die namensgebende Marktgemeinde Klöch ist vielen Weinliebhabern bestens bekannt. Die zu den weltbesten zählenden Traminerweine stammen, werden in Klöch gekeltert.. Nahe St. Anna am Aigen beginnt in Frutten die Südsteirische Hügelland-Weinstraße, von wo man auf der Aussichtswarte den Blick über das gesamte Weinbaugebiet streifen läßt. Beim Klapotetz in Straden, dem Früchtekorb des Weinlandes, führt der weitere Weg talwärts nach Wieden mit dem berühmten Ried "Klausen". Von hier schlängelt sich die Straße an steilen Weingärten vorbei bis ins Weindorf St. Peter am Ottersbach. | ||
SüdsteiermarkWenn wir vom Südsteirischen Weinland sprechen, ist damit das größte zusammen hängende Weinbaugebiet der Steiermark gemeint. 2000 Hektar Rebflächen werden bebaut und die besten Weißweine des Landes erzeugt: Sauvignon blanc, Muskat Sylvaner und freilich Welschriesling. Dazu genießen die Sorten Weißburgunder, Chardonnay, Müller Thurgau, Gewürztraminer sowie Muskateller bei vielen Weinkennern aus aller Welt größte Anerkennung.
Betrachten wir die Weingebiete diesmal von Süden Richtung Norden, kreuzen wir die
Südsteirische Weinstraße mit den Orten Ehrenhausen, Gamlitz, Spielfeld und Leutschach. Weinkultur und Blumenpracht - beides sind Synonyme für die bedeutendste Weinbaugemeinde der Steiermark: Gamlitz. Rundum erstreckt und erhebt sich eine weitgehend unversehrte Wein- und Kulturlandschaft. Die Rebhänge sind von Pappeln begrenzt und von Windrädern gekrönt.
| ||
Spuren zum ÖlSteirischer Wein ist hervorragend. Steirisches Kernöl auch, noch dazu Ausdruck steirischer Genusskultur - weltweit! Schalenlos und dunkelgrün sind die Kerne des steirischen Ölkürbis. Nach einem überlieferten Pressverfahren wird das "grüne Gold der Steiermark" gewonnen. Keine Zusätze verfälschen dieses einzigartige Naturprodukt. Gesund ist es obendrein, weil cholesterinferei und es eignet sich bestens zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen. Die heilende Wirkung der Kürbiskerne bei Prostataleiden von Männern ist ohnehin bekannt.Fotos: Steiermark Tourismus (5) | ||
Steirisches Wein ABC
|